
Transfer-Coup im Anflug? Sturm-Riese Giorgi Kvilitaia soll vor Wechsel zu Holstein Kiel stehen
Die Spatzen pfeifen es von den Dächern der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt: Auf der Suche nach einer schlagkräftigen Verstärkung für die offensive vorderste Front hat Holstein Kiel offenbar ein ganz heißes Eisen im Feuer. Der georgische Nationalstürmer Giorgi Kvilitaia steht übereinstimmenden Medienberichten zufolge unmittelbar vor einer Unterschrift an der Förde. Mit dem 1,93 Meter großen Sturmtank würden die Störche genau die physische Präsenz und internationale Erfahrung bekommen, die der Mannschaft nach dem Abstieg zurück in die 2. Bundesliga im Angriffsspiel guttun würde.
Der Prototyp des klassischen Stoßstürmers
Sollte der Deal wie erwartet über die Bühne gehen, sichert sich die KSV ein ganz spezielles Spielerprofil. Der 32-jährige Kvilitaia gilt auf dem europäischen Kontinent als physisch extrem robuster Angreifer, der sich vor allem im gegnerischen Strafraum pudelwohl fühlt.
Kieler Fans dürfen sich bei einer Verpflichtung vor allem auf folgende Qualitäten freuen:
- Lufthoheit im Sechzehner: Dank seiner enormen Körpergröße bringt Kvilitaia eine exzellente Kopfballstärke mit – eine wichtige Waffe sowohl bei eigenen Standardsituationen als auch als Abnehmer von Flanken über die Flügel.
- Der perfekte Wandspieler: Der Georgier versteht es meisterhaft, den Ball mit dem Rücken zum Tor gegen robuste Verteidiger abzuschirmen, um nachrückende Mitspieler im Mittelfeld in Szene zu setzen.
- Internationale Abgezocktheit: Mit weit über 40 Einsätzen für die georgische Nationalmannschaft sowie zahllosen Partien im europäischen Geschäft bringt er genau die mentale Reife mit, die in engen, umkämpften Zweitliga-Partien den Ausschlag geben kann.
Ein erfahrener Weltenbummler im Anflug
Kvilitaia ist im europäischen Spitzenfußball alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Der Torjäger hat seine Visitenkarte bereits in mehreren namhaften Ligen abgegeben. Nach einer torreichen Zeit in seiner Heimat Georgien folgten Stationen beim österreichischen Traditionsklub SK Rapid Wien und dem KAA Gent in Belgien. Insbesondere auf Zypern (bei APOEL Nikosia und Aris Limassol) wusste er als verlässlicher Knipser vollends zu überzeugen, ehe es ihn zuletzt nach Frankreich zum FC Metz zog.
Diese gesammelte Routine auf höchstem Niveau macht ihn für Holstein Kiel zu einer extrem spannenden Personalie.

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