
Podcast Holstein eins zu eins – Ein Sommer in Transferanien
Transfers, St.-Pauli-Nachwehen und besondere Löwen: Rund um Holstein ist einiges los
Moin Holstein-Fans,
ruhig ist es rund um Holstein Kiel derzeit wirklich nicht. Zwei 2:2-Spiele zum Saisonstart, reichlich Bewegung auf dem Transfermarkt und am Samstag wartet im DFB-Pokal mit dem TSV 1860 München ein Gegner, bei dem in diesem Sommer ohnehin kaum etwas normal gelaufen ist.
Genau damit beschäftigt sich auch die neue Ausgabe des KN-Podcasts „Holstein eins zu eins“. Schon der Titel „Transferphasen, Halbzeitshow und logolose Löwen“ fasst ziemlich gut zusammen, wie viele verschiedene Geschichten derzeit gleichzeitig rund um die KSV laufen.
Ein Transfer geht, zwei Neue kommen
Am meisten Bewegung gab es zuletzt natürlich im Kader. Alexander Bernhardsson hat Holstein verlassen und ist zum VfL Wolfsburg gewechselt. Fast zeitgleich wurde mit Gyan de Regt ein neuer offensiver Außenspieler verpflichtet. Der 23-jährige Niederländer kommt von Excelsior Rotterdam und soll Holstein vor allem Tempo und zusätzliche Flexibilität auf den Flügelpositionen geben.
Dazu folgt mit Noah Madsen noch Verstärkung für die Defensive. Damit hat Olaf Rebbe innerhalb kürzester Zeit gleich mehrere Personalien abgearbeitet, während das Transferfenster noch geöffnet ist.
Ganz abgeschlossen dürfte die Personalplanung trotzdem noch nicht zwingend sein. Gerade bei Spielern, die momentan wenig Aussicht auf Einsatzzeit haben, bleibt die Frage nach möglichen Abgängen bestehen. Marcus Müller ist so ein Kandidat, über dessen Situation wir bereits ausführlicher berichtet haben.
Damit hat sich das Bild innerhalb weniger Tage ordentlich verändert. Bernhardsson, der gegen St. Pauli noch beide Kieler Tore entscheidend vorbereitete, ist weg. De Regt und Madsen sind da. Und Tim Walter muss nun ziemlich schnell herausfinden, wie die beiden Neuen in seine Mannschaft passen.
Eine Halbzeitpause mit reichlich Rauch
Auch das 2:2 gegen den FC St. Pauli wirkt noch ein bisschen nach.
Sportlich haben wir ausführlich über die Aufholjagd gesprochen. Holstein lag zur Pause 0:2 zurück und kämpfte sich durch Phil Harres und Jonas Therkelsen noch zum Ausgleich. Bemerkenswert war allerdings auch das, was zwischen beiden Halbzeiten beziehungsweise unmittelbar vor dem Wiederanpfiff passierte.
Pyrotechnik aus dem Kieler Fanbereich sorgte für dichten Rauch und dafür, dass sich der Beginn der zweiten Hälfte um einige Minuten verzögerte. Bei den hochsommerlichen Temperaturen wurde in den Spielberichten sogar augenzwinkernd von einer kurzfristigen „Abkühlung“ gesprochen.
Eine Halbzeitshow hatte man sich im Holstein-Stadion vermutlich ein bisschen anders vorgestellt.
Viel wichtiger war anschließend allerdings die sportliche Reaktion. Aus dem 0:2 wurde noch ein 2:2, und damit richtet sich der Blick nun endgültig Richtung München.
Löwen ohne Löwen
Und dort wartet eine Geschichte, die man sich auch erst einmal ausdenken muss.
Der TSV 1860 München läuft derzeit ohne sein bekanntes Löwen-Wappen auf. Hintergrund sind offene Marken- und Nutzungsrechte im Zusammenhang mit dem früheren Investor Hasan Ismaik. Für den aktuellen Spielbetrieb verwendet die neu gegründete Spielbetriebs-GmbH deshalb übergangsweise ein historisches Vereinszeichen ohne den berühmten Löwen.
Das ist allerdings nur ein Teil eines ziemlich turbulenten Sommers bei Sechzig.
Nach finanziellen Problemen und dem verpassten Nachweis der notwendigen Liquidität musste der Traditionsverein zwangsweise aus der 3. Liga in die Regionalliga Bayern absteigen. Trotzdem hat sich die Mannschaft sportlich inzwischen gefangen. Am Dienstag gewann 1860 mit 3:2 beim TSV Aubstadt, feierte damit den zweiten Sieg in Folge und steht nach vier Regionalligaspielen bei acht Punkten.
Wer also meint, Holstein müsse dort nur einmal kurz vorbeifahren und den Klassenunterschied ausspielen, sollte vorsichtig sein.
Das Grünwalder Stadion ist ohnehin kein Ort, an dem man Pokalspiele gemütlich verwalten sollte. Tim Walter hatte bereits nach der Auslosung von einem schweren Los und einem „heißen Pflaster“ gesprochen. Am Samstag um 18 Uhr wird sich zeigen, wie gut seine Mannschaft mit dieser Aufgabe umgehen kann.
Vorher gibt es allerdings noch genügend Gesprächsstoff.
Neue Spieler müssen integriert werden, Bernhardsson muss sportlich aufgefangen werden, das 2:2 gegen St. Pauli liefert weiterhin Material für die Analyse – und der kommende Gegner versucht gerade selbst, sich nach einem äußerst turbulenten Sommer neu aufzustellen.
Über diese Themen sprechen die Kieler Nachrichten in der neuen Folge ihres Podcasts „Holstein eins zu eins“.
Quelle der Ausgangsinformation: Kieler Nachrichten (KN). Der vorliegende Beitrag wurde von KSV-Inside.de redaktionell eigenständig formuliert und mit weiteren öffentlich verfügbaren Informationen eingeordnet.
In diesem Sinne, nur die KSV! 💙🤍❤️

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