
KSV – Der Tag, 11.08.2026
Moin Holstein-Fans,
heute ging es rund um Holstein Kiel vor allem um das erste Heimspiel der neuen Saison gegen den FC St. Pauli. Kasper Davidsen sprach über den verpassten Sieg in Darmstadt, die Vorfreude auf das Flutlichtspiel und seine Rolle als Co-Kapitän. Dazu gibt es Neuigkeiten von den U23-Women und aus dem Nachwuchsleistungszentrum.
Davidsen vor St. Pauli: „Abendspiele sind immer etwas Besonderes“
Kasper Davidsen geht in seine zweite Saison im KSV-Trikot. In der vergangenen Spielzeit kam der 21-jährige Däne auf 28 Zweitliga-Einsätze. Beim Auftakt in Darmstadt stand er in der Startelf und ärgerte sich nach dem 2:2 über zwei liegengelassene Punkte.
Davidsen sagte, das Unentschieden habe sich wegen der langen Führung „ein wenig wie eine Niederlage“ angefühlt. Holstein habe über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht, den Sack aber früher zumachen müssen. Ein Punkt sei besser als keiner, trotzdem gebe es neben guten Ansätzen auch Dinge, an denen gearbeitet werden müsse.
Am Freitag kommt es im ausverkauften Holstein-Stadion zum Nordduell gegen den FC St. Pauli. Für Davidsen ist die Partie unter Flutlicht etwas Besonderes. Er erinnerte an das 3:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern in der vergangenen Saison und die damalige Atmosphäre im Stadion.
Auch seine neue Rolle ist Thema. Davidsen gehört gemeinsam mit Ivan Nekić zu den Stellvertretern von Kapitän Jonas Meffert. Er erklärte, dass er vor allem jüngere Spieler unterstützen möchte, wenn sie Hilfe brauchen.
Vor dem ersten Heimspiel: Nordtribüne fehlt, Bernhardsson trainiert individuell
Die Partie gegen St. Pauli wird das erste Heimspiel ohne die alte Nordtribüne. Laut Kieler Nachrichten ist das für die Spieler kein großes Thema. Davidsen sagte dazu, man könne nichts daran ändern, die neue Tribüne solle möglichst schnell entstehen, und die Mannschaft müsse sich an die Baustellensituation gewöhnen.
Nach dem 2:2 in Darmstadt war die Stimmung auf der Rückfahrt noch gedrückt. Tim Walter soll laut Davidsen deutlich sauer gewesen sein, weil Holstein das Spiel früher hätte entscheiden müssen. In der Videoanalyse ging es deshalb auch darum, Spiele schneller „zuzumachen“.
Beim öffentlichen Training fehlte Alexander Bernhardsson. Das sorgte unter Fans für Spekulationen, laut KN ist er aber weder verletzt noch verkauft. Er trainierte individuell im Kraftraum, weil seine Sommerpause durch die WM-Teilnahme kürzer war. Für das Spiel gegen St. Pauli soll er bereitstehen. Auch John Tolkin trainierte wieder vollständig mit der Mannschaft.
U23-Women starten mit neuem Cheftrainer in die Saison
Bei den Holstein Women steht die U23 vor dem Saisonstart in der VR-Banken Oberliga. Neuer Cheftrainer ist Can Karatas. Er war zuvor Trainer der U15-Juniorinnen und Nachwuchskoordinator bei den Holstein Women. Unterstützt wird er von Ingo Hartwig und Steve Marquardt, die bereits zuvor für die U23 verantwortlich waren.
Das erste Pflichtspiel steht am Samstag, dem 15. August, um 14.30 Uhr an. Die U23-Women treten zum Liga-Eröffnungsspiel bei der SG NieBar an.
Karatas formulierte zwei Ziele: Die Mannschaft soll sich in der Liga weiter etablieren und auf Augenhöhe mitspielen. Gleichzeitig geht es darum, die Nachwuchsspielerinnen der Holstein Women auf hohem Niveau auszubilden und individuell weiterzuentwickeln.
In der Vorbereitung lag der Fokus darauf, das junge Team an Geschwindigkeit und Körperlichkeit in der Oberliga heranzuführen. Getestet wurde unter anderem gegen Eintracht Braunschweig und die SG Alstertal-Langenhorn.
Anti-Rassismus-Workshops im NLZ: U23, U19 und U17 dabei
Im Nachwuchsleistungszentrum fanden in der vergangenen Woche Anti-Rassismus-Workshops statt. Teilgenommen haben die U23, U19 und U17 sowie Mitarbeitende des NLZ. Geleitet wurden die Workshops von Younis Kamil.
Kamil ist Sportwissenschaftler, war in der Sportpädagogik tätig und besitzt selbst die B-Lizenz als Trainer. In den Workshops ging es um Sensibilisierung, das Erkennen rassistischer Diskriminierung, eigene Denkmuster und den Umgang mit Vorurteilen.
Neben theoretischen Inhalten gab es praktische Übungen und Austausch. Kamil zog danach ein positives Fazit und sprach von Offenheit, Klarheit und Selbstreflexion bei Holstein. Nico Berner, pädagogischer Mitarbeiter im NLZ, erklärte, dass Kamils Verbindung aus wissenschaftlicher Expertise und persönlicher Erfahrung den Workshop besonders wertvoll gemacht habe.
In diesem Sinne, nur die KSV! 💙🤍❤️

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