
Abschied von der Förde: Marco Komenda verlässt die KSV HolsteinGdynia nach Polen
Ein langjähriges Gesicht der Kieler Defensive bricht zu neuen Ufern auf. Wie die KSV Holstein offiziell bestätigt hat, wird Innenverteidiger Marco Komenda den Verein im Sommer verlassen. Nach mehreren prägenden Spielzeiten trennen sich damit die Wege des 29-jährigen Defensivspezialisten und der Störche.
Abschied auf eigenen Wunsch
Der Wechsel geht maßgeblich auf die Initiative des Spielers zurück. Komenda war mit dem expliziten Wunsch an die Vereinsführung herangetreten, die KSV trotz seines laufenden Vertrages vorzeitig verlassen zu dürfen, um sich einer neuen sportlichen Herausforderung im Ausland zu widmen. Diesem Anliegen haben die Verantwortlichen an der Förde entsprochen. Über die genauen Transfermodalitäten sowie eine mögliche Ablösesumme vereinbarten beide Klubs Stillschweigen.
Der gebürtige Darmstädter zieht weiter nach Polen: Er schließt sich dem Traditionsverein Arka Gdynia an, wo er einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 plus Option unterzeichnet hat.
Ein prägendes Kapitel Vereinsgeschichte
Mit dem Abgang von Marco Komenda geht im Storchennest eine Ära zu Ende. Seit seinem Wechsel vom SV Meppen im Sommer 2020 stand er in insgesamt 94 Pflichtspielen für die KSV Holstein auf dem Platz.
Er durchlebte mit dem Verein alle Höhen und Tiefen der vergangenen Jahre und verewigte sich insbesondere in der Saison 2023/24, als er mit den Störchen den historischen erstmaligen Aufstieg in die 1. Bundesliga feierte. Auch wenn das darauffolgende Jahr im Oberhaus mit dem direkten Wiederabstieg endete, blieb Komenda, der in der Bundesliga-Saison 19-mal zum Einsatz kam, stets ein verlässlicher Rückhalt und ein wichtiger Bestandteil des Mannschaftsgefüges.
Dankbare Worte zum Abschied
Zum Abschied fand Marco Komenda emotionale Worte für den Verein, das Umfeld und die Fans der Störche:
„Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir der Verein entgegengebracht hat, und für die vielen besonderen Momente, die ich hier erleben durfte. Ich werde Holstein Kiel, die Menschen und den Verein immer in guter Erinnerung behalten.“
Die KSV Holstein verliert mit ihm nicht nur einen erfahrenen Innenverteidiger, sondern auch eine geschätzte Persönlichkeit, die den sportlichen Weg des Klubs vom Zweitliga-Alltag bis ins Rampenlicht der Bundesliga maßgeblich mitgestaltet hat.

Kommentare