
KSV – Der Tag, 20.08.2026
Moin Holstein-Fans,
heute richtet sich der Blick schon klar auf den DFB-Pokal. Tim Walter hat vor dem Spiel beim TSV 1860 München über die Favoritenrolle, den Kader und Leo Rotenhagen im Tor gesprochen. Dazu gibt es ein Wiedersehen mit Ex-Storch Michael Eberwein, der inzwischen für die Löwen spielt. Im Nachwuchsbereich startet Holstein außerdem eine Kooperation mit Sønderjyske Fodbold.
Walter vor 1860: Favoritenrolle angenommen, Rotenhagen im Pokaltor
Vor dem Pokalspiel beim TSV 1860 München hat Tim Walter die Rollen klar benannt. Holstein Kiel spielt höherklassig, also geht die KSV als Favorit in die Partie. Walter versucht nicht, das künstlich kleinzureden. Gleichzeitig machte er deutlich, dass 1860 im Grünwalder Stadion kein Gegner ist, den man nebenbei schlägt.
Das Spiel findet am Samstagabend um 18 Uhr statt. Rund 1.500 Kielerinnen und Kieler werden die Störche nach München begleiten. Der Gästeblock ist ausverkauft, eine Gästekasse wird es nicht geben.
Auch personell gab es auf der Pressekonferenz klare Aussagen. Leo Rotenhagen wird gegen 1860 im Tor stehen. Walter bestätigte außerdem, dass Rotenhagen grundsätzlich die Pokalspiele bekommen soll. Für den jungen Keeper wird es damit der erste Profieinsatz in einer besonderen Atmosphäre.
Gyan de Regt und Noah Madsen stehen nach ihren Verpflichtungen direkt im Kader. Ob einer von beiden beginnt oder im Laufe des Spiels kommt, ließ Walter offen. Bei den verletzten Spielern reicht es dagegen noch nicht für München. Lasse Rosenboom, Giorgi Kvilitaia, Andu Kelati und Frederik Roslyng stehen am Wochenende nicht zur Verfügung.
Auch Marcus Müller war Thema. Walter sagte, Müller trainiere eifrig und verhalte sich vorbildlich. Gleichzeitig klang seine Antwort nicht danach, als sei Müllers sportliche Rolle aktuell besonders groß. Eine klare Abschiedsankündigung gab es nicht, aber die Situation bleibt offen.
Wiedersehen mit Eberwein: Ex-Storch trifft mit 1860 auf Holstein
Beim Pokalspiel gibt es auch ein Wiedersehen mit Michael Eberwein. Der 30-Jährige spielte in der Saison 2019/20 für Holstein Kiel und gehört inzwischen beim TSV 1860 München zu den erfahrenen Kräften.
Eberwein ist gebürtiger Oberbayer und erklärte im Vereinsinterview, dass er sich nach seinem Wechsel nach München schnell eingelebt habe. Die Nähe zur Familie spielte dabei ebenfalls eine Rolle. Den Schritt in die Regionalliga bezeichnete er nicht als normalen Wechsel zu einem klassischen Regionalligisten, sondern als Wechsel zu einem großen Verein in seiner Heimat.
Bei 1860 gehört Eberwein zu einer Mannschaft, die nach den Turbulenzen im Sommer neu zusammengestellt wurde. Er sprach davon, dass sich das Team noch finden müsse, aber hungrig und ambitioniert sei. Die Unterstützung der Löwen-Fans bezeichnete er als besonders. 15.000 Zuschauer beim ersten Heimspiel und große Auswärtszahlen zeigen, dass in München trotz Regionalliga viel los ist.
Auf das Duell mit Holstein freut er sich. Große Verbindungen an die Förde gibt es laut Eberwein nicht mehr viele, weil nur noch wenige Spieler aus seiner Kieler Zeit dabei sind. Das Wiedersehen nimmt er trotzdem mit Vorfreude an.
Nachwuchs-Kooperation: Holstein arbeitet mit Sønderjyske zusammen
Holstein Kiel startet eine Kooperation mit Sønderjyske Fodbold. Ziel ist es, den Kinderfußball in der deutsch-dänischen Grenzregion zu stärken. Gleichzeitig ist die Partnerschaft der erste Baustein der Internationalisierungsstrategie der KSV.
Im Mittelpunkt stehen die Altersklassen U9 bis U13. Für Kinder aus der Grenzregion sollen gemeinsame Fördertrainings im Raum Flensburg angeboten werden. Die Einheiten werden von qualifizierten Coaches beider Vereine geleitet.
Auch die Grænseakademiet von Sønderjyske bleibt Bestandteil des Projekts. Sie soll in ihrer bisherigen Form fortgeführt werden und weiter ein offenes Angebot für Kinder aus der Region bleiben. Zusätzlich sind Fortbildungen, Hospitationen und fachlicher Austausch zwischen den Trainern beider Vereine geplant.
Dominic Peitz sieht in Sønderjyske einen passenden Partner für die Nachwuchsarbeit. Die geografische Nähe und ein gemeinsames Verständnis moderner Talentförderung sollen die Zusammenarbeit tragen.
In diesem Sinne, nur die KSV! 💙🤍❤️

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